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Muay Thai - Die thailändische Art des Boxens

 

Kampfsportarten aus Japan (z.B. Karate) und Korea (z.B. Taekwondo) genießen im Westen schon große Popularität. Auf eine ältere Entwicklungsgeschichte (ca. 4000 Jahre) blicken dagegen die chinesischen und thailändischen Kampfkünste (Kung Fu und Thai Boxen), die bei uns weitgehend unbekannt und kaum vertreten sind, zurück. Das thailändische Muay Thai wird seit Tausenden von Jahren im Vollkontakt betrieben. Nur Techniken, die sich im Kampf bewährten, konnten
in dieser Kampfsportart bestehen. Die wohl älteste und erfolgreichste Vollkontakt-Kampfsportart der Welt läßt sich am besten mit ihrem Ursprung als Kriegskunst beschreiben. Der Überlebenskampf, durch den sich die Kriegskünste definieren, weicht heute dem sportlichem Vergleichskampf, der im Gegensatz zu den Kriegskünsten durch ein festes Reglement bestimmt wird. In heutigen Kampfsportarten sind erhebliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden, um das Verletzungs-risiko für den Kämpfer soweit als möglich zu minimieren. Auch das Muay Thai ist von diesen Strömungen erfaßt und verändert worden. So sind die gefährlichsten Tritte und Schläge (z.B. Auf Gelenke und Kehlkopf) verboten worden. Außer Handschuhen, Mund- und Tiefschutz ist keine weitere Schutzausrüstung mehr erlaubt. Das Ziel des Kampfes ist es, den Gegner durch K.O. Oder durch Punktsieg zu bezwingen, was bei einer Vollkontaktsportart noch nicht ungewöhnliches ist. Der Unterschied besteht darin, daß im Muay Thai Kniestöße und Ellenbogenschläge erlaubt sind.

Eine der gefürchtetsten “Waffen” des Thai Boxers ist der Low-Kick. Ziel dieses Trittes ist es, den gegnerischen Oberschenkel mit dem eigenen Schienbein zu treffen; denn ein Gegner, der nicht laufen kann, kann auch nicht kämpfen. Allein das harte Training dieser Technik macht das Muay Thai zur härtesten Kampfsportart der Welt.


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